Der Dämmstoff- und Farbenhersteller Sto sieht sich weiterhin mit den Herausforderungen einer schwachen Baukonjunktur konfrontiert und war gezwungen, seine Prognosen für das laufende Jahr nach unten zu korrigieren. Zudem wurden die bisher gesetzten Mittelfristziele für 2025 und 2027 gestrichen. Das im SDax notierte Unternehmen teilte mit, dass der Jahresumsatz nun voraussichtlich auf 1,66 Milliarden Euro sinken werde, statt wie ursprünglich prognostiziert auf 1,79 Milliarden Euro zu steigen.
Auch das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wurde nach unten revidiert. Das Management rechnet nun mit einem Ebit zwischen 62 und 82 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Wert von 126,5 Millionen Euro erzielt wurde. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass das operative Ergebnis in diesem Jahr zwischen 113 und 138 Millionen Euro liegen würde. Neue Mittelfristziele für 2027 sollen spätestens im April 2025 bekannt gegeben werden.
Die Aktie von Sto reagierte auf diese Ankündigungen negativ und verlor am Nachmittag fast 10 Prozent an Wert.