Die amerikanischen Fluggesellschaften und Flughäfen bereiten sich auf das geschäftigste Labor-Day-Wochenende aller Zeiten vor, da eine Rekordzahl an Reisenden ihre Koffer packt, um noch einen letzten Sommerausflug zu unternehmen, bevor die Saison endet.
Trotz harter Wetterbedingungen, einschließlich beispielloser Hitzewellen und Wirbelstürme, verzeichnete die diesjährige Sommerreisesaison robuste Passagierzahlen. Die U.S. Transport Security Administration (TSA) erwartet für das Labor-Day-Wochenende von Donnerstag, dem 29. August, bis Mittwoch, dem 4. September, dass 17 Millionen Menschen die Sicherheitskontrollen der Flughäfen passieren werden – ein neuer Rekord für diesen Reisezeitraum.
Die Behörde prognostiziert einen Anstieg der Passagierzahlen um 8,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Seit dem Memorial-Day-Wochenende im Mai hat die TSA bereits 239,8 Millionen Menschen überprüft, was einem Durchschnitt von 2,7 Millionen pro Tag entspricht.
„Die Menschen reisen diesen Sommer mehr denn je, und TSA sowie unsere Airline- und Flughafenpartner sind bereit, die geschäftigste Sommersaison aller Zeiten während des bevorstehenden Labor-Day-Wochenendes abzuschließen", sagte TSA-Administrator David Pekoske.
Besonders familienfreundlich ist der Labor Day, da es das letzte verlängerte Wochenende vor Beginn des neuen Schuljahres in den Vereinigten Staaten ist.
Buchungsdaten der AAA, einer Mitgliederorganisation, die Reisedienstleistungen, Pannenhilfe und Versicherungen anbietet, zeigen, dass die Reisekosten für das Wochenende um 2 % gesunken sind. Auch internationale Reisebuchungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 4 % zurückgegangen, so die AAA.
Für Freunde von Roadtrips könnte das Wochenende ebenfalls attraktiv sein, da die Benzinpreise bei etwa 3,50 Dollar pro Gallone liegen. Laut AAA lagen die Preise letzte Woche bei 3,38 Dollar im Vergleich zum nationalen Durchschnitt von 3,81 Dollar im Vorjahr.
Die erhöhte Zahl der Reisenden wird allerdings voraussichtlich zu Verkehrsstaus führen. „Fahrer sollten vor dem Feiertagswochenende mit den schwersten Staus rechnen, da Pendler auf Reisende treffen“, sagte Bob Pishue, Analyst beim Verkehrsdatenanbieter INRIX.