Das Erbe des Bestseller-Autors Michael Crichton hat Warner Bros. Television wegen der neuen Serie 'The Pitt' verklagt und behauptet, dass es sich dabei um einen unerlaubten 'ER'-Reboot handelt, der Crichton weder anerkennt noch seine Erben entschädigt. Laut Klage, die am Dienstag eingereicht wurde, werfen die Erben Warner Bros. und dem Showrunner von 'The Pitt,' R. Scott Gemmill, Vertragsbruch vor. Demnach hätten sie ein Remake des populären Krankenhaus-Dramas entwickelt, ohne die nötige Zustimmung von Crichton einzuholen. Ebenso stehen John Wells, ausführender Produzent, und Noah Wyle, als Star und ausführender Produzent, im Zentrum der Vorwürfe. Warner Bros. Television wies die Anschuldigungen in einer E-Mail als 'unbegründet' zurück und bezeichnete 'The Pitt' als 'neue und originelle Show.' Das Unternehmen kündigte an, sich intensiv gegen diese 'haltlosen Vorwürfe' zu verteidigen. Die Klage, die beim Obersten Gerichtshof des Los Angeles County eingereicht wurde, behauptet weiter, dass Warner Bros., Gemmill, Wells und Wyle seit 2020 an einem Reboot arbeiteten, ohne Sherri Crichton, die Witwe des Autors und Verwalterin seines Nachlasses, zu informieren. Gemmill und Wells waren schon als ausführende Produzenten bei 'ER' tätig, und Wyle hatte dort eine Hauptrolle. Obwohl man Sherri Crichton nach fast zwei Jahren Entwicklung über das Projekt informierte und das Erbe grundsätzlich bereit war, ein Reboot unter der Bedingung zu genehmigen, dass Crichton als Schöpfer anerkannt wird, wurden viele dieser Ansprüche später nicht erfüllt. Nach fast einjährigen Verhandlungen ohne Einigung führte Warner Bros. das Projekt weiter, indem sie das Setting von Chicago nach Pittsburgh verlagerten, es 'The Pitt' nannten und ohne jegliche Anerkennung oder Entschädigung für Crichton und seine Erben fortfuhren.
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Rechtsstreit um Krankenhaus-Drama: Crichton-Erben verklagen Warner Bros.