20. Juli, 2026

Märkte

Osteuropäische Börsen überwiegend im Aufwind

Osteuropäische Börsen überwiegend im Aufwind

In einem mehrheitlich positiven Handelsumfeld konnten sich die osteuropäischen Aktienmärkte am gestrigen Montag größtenteils behaupten. Während in Ungarn aufgrund eines Feiertags die Börsentüren geschlossen blieben, verzeichneten die Börsen in Prag und Warschau bemerkenswerte Zuwächse. Dies spiegelte die insgesamt freundliche Stimmung an den westeuropäischen Handelsplätzen wider.

An der Spitze gab der tschechische PX-Index in Prag den Takt an und erfreute die Investoren mit einem Anstieg um 0,4 Prozent. Besonders Banktitel standen bei den Anlegern hoch im Kurs. Einzig der Maschinenbauer Gevorkyan trübte das Bild leicht mit einem Minus von 0,8 Prozent.

Die Warschauer Wertpapierbörse folgte dem Trend mit einem Anstieg des Wig-20-Indexes um 0,70 Prozent und des breiter gefassten Wig-Indexes, der um 0,77 Prozent kletterte. Herausragend waren die Zuwächse bei JSW, einem Kohleunternehmen, dessen Aktienwert um 3,7 Prozent nach oben schnellte, ebenso wie die des Minenkonzerns KGHM, der einen Anstieg von 3,4 Prozent zu verzeichnen hatte. PKN Orlen, ein dominant im Index vertretenes Ölunternehmen, konnte um 2,6 Prozent zulegen.

Einzig die Moskauer Börse vermochte es nicht, sich dem positiven Trend anzuschließen und verlor leicht. Der RTS-Index ging mit einem Minus von 0,64 Prozent und einem Stand von 1204,1 Punkten aus dem Handelstag.