22. Juli, 2026

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Moderate Gewinne an US-Börsen vor geldpolitischen Signalen

Moderate Gewinne an US-Börsen vor geldpolitischen Signalen

Vor entscheidenden Wirtschaftsdaten und Ankündigungen der Zentralbank verzeichneten die US-Börsen am Montag leichte Anstiege. Auch der Dow Jones Industrial konnte zum Schluss des Tages noch einen positiven Abschluss verbuchen. Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq-Index kletterten erneut nahe an ihre jüngsten Höchststände heran. Im Mittelpunkt des Interesses stehen am Mittwoch neue Inflationsdaten sowie die Zinspolitik der US-Notenbank Fed.

Der Dow Jones, das bekannteste Barometer der Wall Street, konnte zum Wochenbeginn um letztlich 0,18 Prozent auf 38.868,04 Punkte zulegen. Der breit gefächerte S&P verbesserte sich um 0,26 Prozent auf 5.360,79 Punkte und der Nasdaq 100, stark geprägt von Technologieunternehmen, stieg um 0,39 Prozent auf 19.074,68 Zähler. Beide Indizes hatten erst am Freitag neue Höchststände erreicht.

Ein robuster Beschäftigungsbericht für den Mai hatte die Erwartungen der Analysten der Bank ING weit übertroffen. Dies verringert zwar die Wahrscheinlichkeit baldiger Zinssenkungen, einschließlich solcher, die ohnehin bereits als unwahrscheinlich galten, aber es mindert auch die Ängste vor einer möglichen allgemeinen Konjunkturabschwächung.

Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets erklärte hierzu: „Ein stärkeres Wirtschaftswachstum ist für die Märkte so lange positiv, wie sich die Inflation dabei in Grenzen hält. Ein schwacher Arbeitsmarkt in Kombination mit einem hohen Verbraucherpreisindex wäre das schlimmere Szenario, das vermieden werden konnte – und das ist ein gutes Zeichen für die Aktienmärkte.“