Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr hat am Freitag deutlich gemacht, dass ein Impeachment-Verfahren gegen seine entfremdete Vizepräsidentin Sara Duterte dem Land einen Bärendienst erweisen würde. In einem Austausch mit Journalisten betonte Marcos, dass eine solche politische Initiative keinerlei positiven Einfluss auf das tägliche Leben der Bürger hätte und lediglich den Kongress unnötig beschäftigen würde.
Marcos argumentierte, dass es sich nicht lohne, kostbare Zeit in dieses Verfahren zu investieren. Er stellte klar, dass die Aufmerksamkeit der Regierung besser auf politische Maßnahmen gerichtet sein sollte, welche die tatsächlichen Probleme des Landes adressieren, statt in politische Machtkämpfe abzudriften. Diese Worte des Präsidenten werfen Licht auf die laufenden politischen Spannungen und den kritischen Standpunkt, den er hinsichtlich des politischen Klimas im Land einnimmt.
Ob dieser Aufruf des Staatsoberhaupts Gehör finden wird, bleibt abzuwarten. Klar ist allerdings, dass Marcos mit seiner Äußerung ein deutliches Zeichen setzte, wie wichtig ihm die politische Stabilität und der pragmatische Fortschritt für die Philippinen sind.