Die Weichen für die langfristige Kaderplanung der Edmonton Oilers wurden gestellt, als Leon Draisaitl seine großzügige Vertragsverlängerung unterzeichnete. Nun liegt es an General Manager Stan Bowman und dem CEO der Hockey-Operationen, Jeff Jackson, strategisch und vorausschauend zu handeln, wobei sie sich kaum Fehler erlauben können. Durch Draisaitls Verbleib in Edmonton wird erwartet, dass auch Connor McDavid vor dem Ende seines aktuellen Vertrags im Juli 2026 einen langfristigen Vertrag unterschreiben wird. Dies ist zweifellos eine positive Nachricht für die Organisation, trotz der bevorstehenden Herausforderungen im Gehaltsbudget. Draisaitls neuer Vertrag mit einer jährlichen Belastung von 14 Millionen Dollar für acht Jahre wird ab der nächsten Saison wirksam, was wahrscheinlich bedeutet, dass McDavids nächster Deal nicht günstiger als 16 Millionen Dollar pro Jahr ausfallen wird – möglicherweise sogar höher. Konservativ geschätzt, werden die Oilers mindestens 30 Millionen Dollar in zwei Spieler investieren müssen, wenn McDavid erneut unterschreibt. Insgesamt wären etwa 55 Millionen Dollar auf sieben Spieler verteilt, mit einer Gehaltsobergrenze, die bis zum Start von McDavids aktuellen Vertrag etwa 97 Millionen Dollar nicht überschreiten dürfte. Damit ist der Starverteidiger Evan Bouchard noch nicht einmal berücksichtigt. Bouchard befindet sich im letzten Jahr seines Vertrags mit einer jährlichen Belastung von 3,9 Millionen Dollar und wird voraussichtlich in diesem Sommer ein eingeschränkter Free Agent mit Schiedsrichten sein. Er könnte 2027 ein uneingeschränkter Free Agent werden. Angesichts der aktuellen Gehälter von Cale Makar und Darnell Nurse ist es wahrscheinlich, dass auch Bouchards nächster Vertrag bei rund 9 Millionen Dollar jährlich beginnen wird. Bowman und Jackson müssen darauf achten, die Fehler zu vermeiden, die Bowman bei der Leitung der Chicago Blackhawks unterlaufen sind, insbesondere, als er überalterte Spieler für vergangene Leistungen belohnte und kurzfristige Transfers tätigte. Ein herausragendes Beispiel war der verlustreiche Vertrag für Brett Seabrook, der dem Team eher ein Klotz am Bein war. Glücklicherweise sind die Oilers derzeit nicht in einer ähnlichen Situation, da ihre Kerngruppe aus jungen und talentierten Spielern besteht. Doch mit bevorstehenden Herausforderungen, wie der Sicherung von McDavid und Bouchard, müssen Bowman und Jackson klug handeln, insbesondere was die Besetzung der restlichen Mannschaft betrifft. Die Oilers werden gezwungen sein, günstige Veteranen und junge Spieler mit niedrigen Gehältern zu verpflichten, ähnlich wie bei den Verpflichtungen von Jeff Skinner, Viktor Arvidsson, Adam Henrique, Mattias Janmark und Connor Brown am 1. Juli. Das Management muss beim Umgang mit jungen Talenten weitsichtig sein, um Fehltrades und langfristige Rückschritte zu vermeiden. Die Herausforderungen bleiben groß, und die Oilers müssen ihren Weg finden, um mehr Talente zu fördern und erfolgreich in die Mannschaft zu integrieren. Das wird nicht einfach, besonders ohne Erstrunden-Picks nach dem letzten Draft. Die Entscheidung der Oilers, Philip Broberg und Dylan Holloway nicht zu halten, macht weiterhin deutlich, dass Bowman und Jackson jeden weiteren Schritt sorgfältig durchdenken müssen.
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Leon Draisaitls Verlängerung prägt Zukunftsplanung der Edmonton Oilers