27. Juli, 2026

Wirtschaft

Konsumausgaben in den USA: Verhaltener Anstieg im April

Konsumausgaben in den USA: Verhaltener Anstieg im April

Die Ausgaben der US-Haushalte sind im April weniger stark gestiegen als von Experten prognostiziert. Wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte, legten die Konsumausgaben im Vergleich zum Vormonat um lediglich 0,2 Prozent zu. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Gleichzeitig stiegen die Haushaltseinkommen wie erwartet um 0,3 Prozent.

Der Preisauftrieb entsprach den Erwartungen der Analysten. Der Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) erhöhte sich um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, genau wie im März. Auch die Kernrate, die Energie- und Nahrungsmittelkosten unberücksichtigt lässt, blieb unverändert bei 2,8 Prozent. Beide Entwicklungen entsprachen den Marktprognosen. Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Federal Reserve (Fed).

Seit Frühjahr 2022 arbeitet die Fed mit deutlichen Zinserhöhungen gegen die hohe Inflation an. Obwohl der allgemeine Inflationstrend rückläufig ist, zeigt sich die Teuerung in den letzten Monaten als widerstandsfähig. Aus diesem Grund verzögert die Fed eine Lockerung ihrer strengen Zinspolitik. Der Zeitpunkt für eine mögliche Senkung der Leitzinsen bleibt weiterhin unklar.