09. Juli, 2026

Wirtschaft

Kion passt Jahresprognose an – Marktsituation bleibt herausfordernd

Kion passt Jahresprognose an – Marktsituation bleibt herausfordernd

Der Gabelstaplerhersteller Kion hat seine Jahresprognose aufgrund trüber Wirtschaftsaussichten korrigiert. Entgegen den bisherigen Erwartungen eines leichten Wachstums rechnet das Unternehmen für 2024 mit einem stagnierenden globalen Markt für Flurförderzeuge. Auch der Markt für Lieferkettensysteme wird voraussichtlich einen leichten Rückgang verzeichnen, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Kions Umsatz soll in diesem Jahr zwischen 11,3 und 11,7 Milliarden Euro liegen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird nun in einer Spanne von 830 bis 920 Millionen Euro erwartet, wobei die bisherige Prognose weiter gefasste Enden aufwies. Im zweiten Quartal konnte Kion beim operativen Geschäft etwas bessere Ergebnisse erzielen als prognostiziert. Der MDax-Konzern erreichte ein bereinigtes Ebit von knapp über 220 Millionen Euro, was einem Anstieg von 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht und die Erwartungen der Analysten übertraf. Der Umsatz blieb mit knapp 2,9 Milliarden Euro stabil im Vergleich zum Vorjahr und entsprach den Markterwartungen. Allerdings ging der Auftragseingang auf gut 2,6 Milliarden Euro zurück, was eher enttäuschend aufgenommen wurde. Bereits vor drei Wochen hatte Kion bekannt gegeben, dass das Konzernergebnis aufgrund einer Millionen-Abschreibung auf das Amerika-Geschäft die Analystenerwartungen sowie das Vorjahresergebnis nicht erreichen wird. Laut der aktuellen Mitteilung verdiente das Unternehmen im vergangenen Quartal unter dem Strich 70,7 Millionen Euro, rund 3 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.