02. Juli, 2026

Wirtschaft

Keurig Dr Pepper: Millionenstrafe wegen irreführender Angaben zur Recyclingfähigkeit

Keurig Dr Pepper: Millionenstrafe wegen irreführender Angaben zur Recyclingfähigkeit

Keurig Dr Pepper hat sich bereit erklärt, eine Geldstrafe in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar zu zahlen, nachdem die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) das Unternehmen beschuldigt hatte, ungenaue Angaben zur Recyclingfähigkeit seiner K-Cup-Kapseln gemacht zu haben. Dieses Zugeständnis soll die Anschuldigungen beilegen, erklärte die Aufsichtsbehörde am Dienstag. In den Geschäftsjahren 2019 und 2020 behauptete Keurig, Tests hätten bestätigt, dass K-Cup-Kapseln „effektiv recycelt“ werden könnten. Allerdings versäumte das Unternehmen zu offenbaren, dass zwei der größten Recyclingunternehmen der USA erklärten, sie würden diese nicht annehmen, da dies wirtschaftlich nicht tragbar sei, so die SEC in ihrer Mitteilung. Vertreter von Keurig, welche die Feststellungen der SEC weder bestätigten noch dementierten, gaben direkt keine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab. Die SEC stellte fest, dass Keurig durch diese Unterlassung wesentliche Bestimmungen der Wertpapiergesetze verletzte, die den Schutz der Investoren zum Ziel haben. Neben der zivilrechtlichen Strafe hat das Unternehmen auch einer Unterlassungsanordnung zugestimmt, so die Behörde.