US-Notenbankchef Jerome Powell deutete an, dass die Zentralbankbeamten im September voraussichtlich die Zinssätze senken werden, sofern der Fortschritt bei der Inflationsbekämpfung nicht ins Stocken gerät. Powell betonte die Risiken einer weiteren Schwächung des Arbeitsmarktes und unterstrich das wachsende Vertrauen der Federal Reserve in die Lockerung wirtschaftlicher Beschränkungen.
Er hob hervor, dass die Entscheidungsträger der Fed sich einer Senkung der Kreditkosten nähern, die derzeit auf einem über zwei Jahrzehnte hohen Niveau liegen. Dabei war er jedoch vorsichtig und betonte, dass eine Zinssenkung nicht garantiert sei, falls die Preisdaten in den kommenden Monaten enttäuschend ausfallen sollten.
Diese vorsichtige Herangehensweise spiegelt die komplexe Abwägung der Fed wider, die sowohl das Wirtschaftswachstum stützen als auch die Inflation in Schach halten will. Die nächsten Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, ob die Daten eine weitere Anpassung der Zinspolitik rechtfertigen.