Als Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewann, versprach der ACLU-Aktivist für Transgender-Rechte, Chase Strangio, seinen 98.000 Followern auf Instagram, mit voller Entschlossenheit zu kämpfen. Strangio hat sich seither einen Namen gemacht als prominenter Vertreter im Kampf für die Rechte von Transgender-Personen in den Vereinigten Staaten. Besonders durch seine Teilnahme an bedeutenden juristischen Auseinandersetzungen gegen republikanische Gesetzgebungen, die LGBTQ+ Gemeinschaften ins Visier nehmen, ist Strangio zu einem bekannten Gesicht in diesem Bereich geworden. Im nächsten Monat wird er ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Jurisprudenz schreiben: Strangio wird als erster offen lebender Transgender vor dem US Supreme Court plädieren. Der Fall, in dem Strangio auftreten wird, stellt sich gegen ein Gesetz in Tennessee, das geschlechtsangleichende Maßnahmen für minderjährige Transgender-Personen verbietet. Dieser historische Auftritt markiert einen entscheidenden Moment im fortdauernden Kampf um Gleichberechtigung und Rechte für Transgender in den USA.
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Historisches Debüt vor dem Supreme Court: Ein Meilenstein für Transgender-Rechte