03. Juli, 2026

Wirtschaft

Hewlett Packard Enterprise setzt Klage gegen Nachlass von Mike Lynch fort

Hewlett Packard Enterprise setzt Klage gegen Nachlass von Mike Lynch fort

Nach dem tragischen Tod des britischen Tech-Tycoons Mike Lynch, seiner 18-jährigen Tochter Hannah und engen Gefährten, als deren Luxusjacht vor der Küste Siziliens in einem Sturm sank, hat Antonio Neri, CEO von Hewlett Packard Enterprise (HPE), bestätigt, dass das Unternehmen seine Klage gegen den Nachlass von Lynch weiterverfolgen wird. Grund für die rechtlichen Schritte ist der Verkauf von Lynchs Softwarefirma an Hewlett Packard im Jahr 2011, der von langwierigen juristischen Auseinandersetzungen begleitet war. Auch wenn Lynch kürzlich von US-amerikanischen Strafvorwürfen freigesprochen wurde, steht noch eine beträchtliche Schadensersatzforderung von HPE im Raum. Ein britischer Richter hatte Lynch für schuldig befunden, durch Täuschungsmanöver den Anschein eines weitaus größeren und erfolgreicheren Unternehmens erweckt zu haben. Neri betonte in einem Interview die Verantwortung gegenüber den Anteilseignern, diese Angelegenheit bis zur endgültigen Klärung zu verfolgen. Besonders tragisch ist das Schicksal von Lynch, der kurz nach seiner gerichtlichen Freisprechung seine Lebensfreude auf seiner Jacht feierte und dabei verunglückte. Lynch's Frau Angela Bacares überlebte das Schiffsunglück, während seine zweite Tochter nicht an Bord war. Der Fall liegt nun in den Händen des Richters. Neri äußerte, dass man die weiteren Schritte nach der Entscheidung des Richters neu bewerten werde.