Der Scheinwerferspezialist Hella konnte sich kürzlich in den USA diverse Aufträge in einem Gesamtwert von über zwei Milliarden Euro sichern. Die Projekte umfassen sowohl Elektronik- als auch Lichtlösungen und sollen in Zusammenarbeit mit einem bislang nicht näher bezeichneten US-Automobilhersteller innerhalb der nächsten zwei bis vier Jahre in Mexiko in die Serienproduktion gehen. Damit festigt das Unternehmen, das seit Anfang 2022 unter dem Dach des französischen Autozulieferers Forvia agiert, seine Marktstellung in Nordamerika.
Für das Jahr 2024 plant Hella einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz zwischen rund 8,1 und 8,6 Milliarden Euro. Zu den aktuellen Großaufträgen zählt unter anderem ein digitales Fahrzeugzugangssystem, das ein freihändiges Öffnen, Schließen und Motorstart ermöglicht. Ein weiterer Auftrag umfasst die bisher größte Bestellung von Lichtelektronik in der Firmengeschichte.
Hellas umfangreiche Erfahrung und kontinuierliche Innovationsfreudigkeit zahlen sich somit auch auf dem nordamerikanischen Markt aus. Branchenkenner erwarten, dass diese neuen Aufträge das Wachstum und die Marktanteile des Unternehmens weiter stärken werden.