Großbritannien kündigt für das Frühjahr 2025 die Veröffentlichung einer umfassenden industriellen Strategie für die Verteidigung an, die darauf abzielt, die nationale Sicherheit zu stärken, die Streitkräfte angemessen auszustatten und das wirtschaftliche Wachstum durch die Verteidigungsindustrie zu fördern. Verteidigungsminister John Healey betonte am Montag die zunehmenden Bedrohungen, denen das Land angesichts der Konflikte in der Ukraine, des Nahen Ostens und der wachsenden geopolitischen Instabilität ausgesetzt ist.
Die Regierung, die im Juli mit dem Versprechen angetreten war, Wirtschaftswachstum zu fördern, sieht im Verteidigungssektor einen Motor für gutbezahlte, qualifizierte Arbeitsplätze. Die Strategie soll langfristige Partnerschaften mit einheimischen Unternehmen in den Vordergrund stellen und den Export ankurbeln. Healey betonte, dass der Verteidigungssektor als Motor für Arbeitsplätze und Wachstum dienen solle, um die Sicherheit und Wirtschaftskraft des Landes zu stärken.
Die neue Regierung hat sich das Ziel gesetzt, Herausforderungen wie ineffizientes Ausgabemanagement, Fachkräftemangel und eine unzureichende Exportausrichtung anzugehen. Zur Unterstützung der Streitkräfte plant die Regierung, Szenarien gemeinsam mit der Industrie durchzuspielen, um Störungen in der Lieferkette und intensive Kämpfe nachzustellen und zu bewältigen.
Geplant ist zudem, die Verteidigungsausgaben von derzeit 2,3% auf 2,5% des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. Ein Weg zu diesem Ziel wird im Frühling dargelegt werden. Die neue Verteidigungsstrategie soll im Einklang mit einer strategischen Verteidigungsüberprüfung stehen, die ebenfalls im Frühjahr erwartet wird.