Mit hochgezogener Augenbraue, gerümpfter Nase und einem trotzigen Grinsen sah Billie Joe Armstrong mit weit aufgerissenen Augen ins Publikum und formte die Worte 'Ich liebe euch'. Tré Cool, mit Blau gefärbtem Haar, saß bedrohlich am Schlagzeug. Mike Dirnt stand fest verwurzelt in breitem Stand, den Bass tief an den Knien hängen. Diese Woche eröffnete die Kalifornische Punk-Band Green Day den kompletten US-Abschnitt ihrer Saviors-Tour in New York. Die Tour, die das neueste Album der Band begleitet, fällt mit dem 30. Jubiläum ihres Durchbruch-Albums 'Dookie' von 1994 und dem 20. Jubiläum ihres gefeierten Werkes 'American Idiot' von 2004 zusammen. Beide Alben wurden in voller Länge vor einem generationsübergreifenden Publikum gespielt, das sich als pulsierendes Meer aus Schwarz, Rot und Neonpink präsentierte. Trotz der erdrückenden Feuchtigkeit reichte der Blick so weit, wie gegeltes Haar zu sehen war. Genietete Gürtel thronten auf schwarzen Röhrenjeans und rote Krawatten zierten schwarze Hemden.
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Green Day startet fulminant in US-Tour