07. Juli, 2026

Wirtschaft

Fox überrascht mit starkem Quartalsbericht und erwartet ein erfolgreiches Jahr 2025

Fox überrascht mit starkem Quartalsbericht und erwartet ein erfolgreiches Jahr 2025

Fox Corporation hat mit einem bereinigten Nettoergebnis von 423 Millionen US-Dollar oder 0,90 US-Dollar je Aktie die Erwartungen der Analysten übertroffen, die bei 0,81 US-Dollar je Aktie lagen. Zwar liegt das Ergebnis unter den 443 Millionen US-Dollar oder 0,88 US-Dollar je Aktie des Vorjahres, jedoch zeigt das Unternehmen insgesamt gesunde Wachstumsgegebenheiten.

Das Umsatzwachstum ist vor allem auf steigende Beiträge aus dem Affiliate-Geschäft bei Fox Broadcast Network und der Kabelsparte zurückzuführen, zu der auch Fox News gehört. Die Affiliate-Einnahmen wuchsen um 5 %, angetrieben durch ein 9%iges Wachstum im Fernsehsegment.

Im Bereich der Werbeeinnahmen blieb Fox auf dem Niveau des letzten Jahres. Hier konnten die Einnahmen durch Events wie das "Summer of Soccer" von FOX Sports, einschließlich der Übertragungen der UEFA-Europameisterschaft und der CONMEBOL Copa América, die niedrigeren Einschaltquoten und Preise im Fox Network ausgleichen.

Für das letzte Quartal wurde ein Nettogewinn von 319 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 375 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum berichtet. Gleichzeitig hat der Vorstand eine Erhöhung der halbjährlichen Dividende auf 0,27 US-Dollar pro Aktie genehmigt, nach zuvor 0,26 US-Dollar.

Fox-CEO Lachlan Murdoch verkündete während der Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen, dass das Werbegeschäft seines Unternehmens wieder an Fahrt aufnimmt. Insbesondere das kommende Präsidentschaftswahljahr sowie der Super Bowl werden als maßgebliche Umsatztreiber für das Geschäftsjahr 2025 angeführt.

Murdoch hob zudem hervor, dass Fox News eine stetig steigende Zuschauerschaft verzeichnet, während die Kosten im Vergleich zu den Vorjahren gesenkt werden konnten. Auf der Sportseite zeigte sich Murdoch begeistert vom Start des Venu-Streaming-Sportpakets, das bereits auf eine einstellige Millionenzahl von Abonnenten abzielt.

CFO Steven Tomsic wies darauf hin, dass die Ausgaben im kommenden Jahr steigen werden, dies jedoch vor allem auf die letztjährigen Streiks zurückzuführen sei, die dem Unternehmen vorübergehend 100 Millionen US-Dollar an Kosten einsparen halfen.