Der europäische Einheitswährung hat zum Wochenstart einen marginalen Anstieg verzeichnet. In einer Neufestsetzung durch die Europäische Zentralbank (EZB) wurde der Referenzkurs des Euros auf 1,0843 US-Dollar angehoben, ein hauchdünnes Plus im Vergleich zum Freitagstand von 1,0840 US-Dollar. In der Umkehrung bedeutet dies, dass der Dollar nun mit 0,9222 Euro etwas weniger ins Gewicht fällt als noch am vorherigen Handelstag, wo er noch mit 0,9225 Euro bewertet wurde.
Die Wechselkursschirme zeigten auch Bewegungen im Verhältnis zu anderen bedeutenden Devisen. Die Währungshüter in Frankfurt am Main bestimmten die Umrechnungssätze für den Euro im Vergleich zum britischen Pfund auf 0,85070, gegenüber einem zuvor höheren Kurs von 0,85241. Auch im Handel mit japanischen Yen wurde eine minimale Adjustierung sichtbar, wobei der festgelegte Kurs auf 170,07 sank – ein leichter Rückgang im Vergleich zu den zuvorigen 170,28 Yen pro Euro. Gegenüber dem Schweizer Franken beharrte die EZB quasi auf Stabilität, unter Festlegung eines Wechselkurses von 0,9922, fast unverändert, mit der vorhergehenden Rate von 0,9924.
Der zarte Anstieg der Gemeinschaftswährung ist Teil der täglichen Routine der Zentralbankmarktoperationen, welche die Liquidität im Währungsmarkt sicherstellt und bei Marktteilnehmern für klare Preisorientierung sorgt.