Der Euro zeigt sich am Dienstag von seiner besseren Seite und setzt sich von seiner jüngsten Schwächephase ab. Die Gemeinschaftswährung notiert derzeit bei 1,0770 US-Dollar und liegt damit leicht über dem Kurs des Vortags. Noch zu Wochenbeginn hatte der Euro gegenüber dem Dollar einen monatelangen Tiefstand erreicht, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag den Referenzkurs auf 1,0756 US-Dollar festsetzte.
Der Wirtschaftskalender hält in den kommenden Stunden nur spärlich Daten bereit, die den Devisenmarkt in nennenswerter Weise beeinflussen könnten. Während der Euroraum hinsichtlich wirtschaftlicher Veröffentlichungen nahezu leer ausgeht, wirft in den USA das Mittelstandsbarometer der National Federation of Independent Business (NFIB) seine Schatten voraus.
In Europa treten im Tagesverlauf einige Vertreter der EZB vor die Mikrofone, darunter auch EZB-Chefvolkswirt Philip Lane. Deren Aussagen könnten möglicherweise zusätzliche Impulse für den weiteren Kursverlauf des Euros liefern.