Der Online-Händler Zalando setzt seine Erfolgsgeschichte fort und kann die Früchte seiner Effizienz- und Sparmaßnahmen ernten. Aufgrund einer optimierten Bestandsführung und geringerer Logistikkosten stieg der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im zweiten Quartal um nahezu 20 Prozent auf 171,6 Millionen Euro. Besonders erfreulich: Unter dem Strich verbesserte sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beachtliche 70 Prozent auf 95,7 Millionen Euro. Die zuvor ausgegebenen Jahresziele wurden seitens des DAX-Unternehmens bestätigt.
Angetrieben wurde das Wachstum vor allem durch eine verstärkte Nachfrage in den Segmenten Sport, Designer und Beauty. Der Bruttowarenwert der drei Monate bis Ende Juni wuchs um 2,8 Prozent und erreichte 3,8 Milliarden Euro. Auch der Umsatz legte zu: Ein Plus von 3,4 Prozent sorgte für einen Betrag von rund 2,6 Milliarden Euro.
Währenddessen kündigte Finanzchefin Sandra Dembeck an, ihren bis Ende Februar 2025 laufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Die Suche nach einer geeigneten Nachfolge ist laut Unternehmensangaben bereits im Gange.