20. Juli, 2026

Wirtschaft

Dürr prüft strategische Optionen für Umwelttechnikgeschäft

Dürr prüft strategische Optionen für Umwelttechnikgeschäft

Der renommierte Maschinenbauer Dürr hat angekündigt, strategische Möglichkeiten für sein Umwelttechnikgeschäft eingehend zu prüfen. Bestandteil dieser Überlegungen ist auch ein möglicher Verkauf der Abluftreinigungstechnik und Schalldämmungssysteme, wie das Unternehmen kürzlich in Bietigheim-Bissingen, Baden-Württemberg, mitteilte. Diese beiden Bereiche sind Teil der Sparte Clean Technology Systems (CTS) und erzielten im Jahr 2023 einen Umsatz von rund 430 Millionen Euro.

In einem weiteren strategischen Zug plant Dürr, die Bereiche Lackier- und Endmontagetechnik sowie Lackierroboter unter einer neuen Sparte mit dem Namen Automotive zu konsolidieren. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Systemkompetenz des Unternehmens weiter zu steigern. Die mit Aktivitäten in Höhe von zuletzt rund zwei Milliarden Euro Umsatz verbundene Sparte wird ab Anfang 2025 operativ tätig sein.

Darüber hinaus wird das derzeit zur Sparte CTS gehörende Geschäftsfeld der Batterieproduktionstechnik künftig unter der Sparte Industrial Automation Systems verortet. Diese wird sich auch in Industrial Automation umbenennen. Der Vorstand hat zudem die Ziele für das laufende Jahr sowie die mittelfristigen Planzahlen bestätigt.