Das Statistische Bundesamt hat am Dienstag die neuesten Zahlen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft präsentiert. In Bezug auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das die gesamte Wirtschaftsleistung aus Waren und Dienstleistungen zusammenfasst, wird für das zweite Quartal eine stagnierende Entwicklung erwartet. Dies ist auf die bislang mäßigen Daten zu Industrieproduktion, Investitionen und privatem Konsum zurückzuführen.
Im ersten Quartal dieses Jahres verzeichneten die Statistiker nach einer leichten Rezession im Vorjahr ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von revidierten 0,2 Prozent. Damit lag Deutschland leicht unter dem EU-Durchschnitt, der bei 0,3 Prozent lag.
Der minimale Aufschwung wurde zunächst durch leicht gestiegene Bau-Investitionen und einen Anstieg der Exporte gestützt. Jedoch sank der private Konsum trotz nachlassender Inflation preis-, saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent.