11. Juli, 2026

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Commerzbank-Aktie im Rückwärtsgang: Analysten sehen Schatten am Horizont

Commerzbank-Aktie im Rückwärtsgang: Analysten sehen Schatten am Horizont

Die Commerzbank hat einen schwachen Start in die neue Woche verzeichnet und musste einen Kursverlust von 1,5 Prozent auf 15,31 Euro hinnehmen. Ursache für diesen Dämpfer ist die gestrichene Kaufempfehlung durch die Citigroup. Analyst Borja Ramirez Segura zeigt sich skeptisch hinsichtlich der Ertragsentwicklung des Frankfurter Instituts ab 2025.

Obwohl ein anhaltend hohes Zinsniveau positiv für die Zinserträge ist, könnte es mittelfristig doch zu einer erheblichen Kapitalabwanderung führen. Die hoch fragmentierte Bankenlandschaft in Deutschland trägt zu dieser Unsicherheit bei. Zudem prüft Ramirez Segura mögliche Übernahmeszenarien und kommt zu dem Schluss, dass eine Akquisition der Commerzbank durch die Deutsche Bank oder Unicredit ergebnisneutral wäre. Angesichts der hohen Umsetzungsrisiken erscheint eine solche Übernahme wenig attraktiv.

Im Mai dieses Jahres erreichte die Aktie der Commerzbank ihren höchsten Stand seit Februar 2012 mit 15,825 Euro. Damit übertraf sie sowohl den europäischen Bankenindex als auch die Aktien der Deutschen Bank, die seit 2015 bzw. 2017 ihre jeweiligen Höchststände markierten. Während Commerzbank-Papiere bis dato im Jahr einen Zuwachs von 47 Prozent verzeichneten, lag das Plus bei der Deutschen Bank bis April bei 37 Prozent. Der Bankenindex erzielte am Montag ein neues Hoch seit 2015 und weist ein Jahresplus von 21 Prozent aus.