05. Mai, 2026

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CATL zeigt Innovationsgeist: Finanzielle Unterstützung für Zulieferer im Battery-Geschäft

CATL zeigt Innovationsgeist: Finanzielle Unterstützung für Zulieferer im Battery-Geschäft

Der chinesische Batteriehersteller CATL, bekannt als der weltweit größte Akteur im Bereich Elektromobilitätsbatterien, hat seine Lieferanten darüber informiert, dass es bereit ist, finanzielle Unterstützung zu leisten, um Innovationen in den Bereichen Batteriematerialien und -ausrüstung voranzutreiben. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, den Druck auf seine Lieferkette zu verringern, der durch den erbitterten Preiskampf im Bereich Elektrofahrzeuge entstanden ist.

Laut einem Schreiben, das von CATL an seine Lieferanten geschickt wurde, ist das Unternehmen bereit, einen Teil der Forschungs- und Entwicklungskosten zu übernehmen und Vorauszahlungen für Projekte zu leisten, um den Fortschritt neuer Technologien sicherzustellen. Ferner plant CATL, seinen Partnern bei der Zertifizierungsarbeit zu helfen, um die Anwendungen und Produktion neuer Batteriematerialien zu beschleunigen und deren Marktanteile zu erhöhen.

Inmitten des intensiven Preiswettbewerbs in China, dem größten und technologisch fortschrittlichsten Elektrofahrzeugmarkt der Welt, stehen sowohl Autohersteller als auch Zulieferer unter starkem Druck, Kosten zu senken. Marktführer BYD erhöht seinen Absatz durch kontinuierliche Rabatte auf dem Heimatmarkt und übertrifft damit global sogar Ford und Honda. Diese Dynamik zwingt einige ihrer Lieferanten, ihre Preise im nächsten Jahr weiter zu senken, was auf eine Verschärfung des Preiskampfs hindeutet.

CATL-Chef Robin Zeng betonte in einem Interview im November, wie wichtig eine profitable Lieferkette sei, in der alle Beteiligten einen angemessenen Anteil der Gewinne erhalten. Laut Zeng sei es das Ziel von CATL, die gesamte Lieferkette "am Leben zu erhalten".

CATL konnte seinen Vorsprung im Bereich der EV-Batterien in den ersten zehn Monaten des Jahres ausbauen und sich einen globalen Marktanteil von 36,8 % sichern, während LG Energy Solution aus Südkorea Anteile einbüßte. In Europa kündigte CATL kürzlich den Bau einer dritten Fabrik in Kooperation mit Stellantis in Spanien an.