Die italienisch-amerikanische Restaurantkette Buca di Beppo hat nach der Schließung von über einem Dutzend Standorten Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet. In einer Pressemitteilung erklärte das Unternehmen, dass die verbleibenden 44 Restaurants in 14 Bundesstaaten im Rahmen der Restrukturierung weiterhin betrieben werden sollen. Zudem plant die Kette die Eröffnung eines neuen Standorts.
Rich Saultz, der Präsident von Buca di Beppo, bezeichnete die Insolvenzanmeldung als einen „strategischen Schritt für eine starke Zukunft“. Trotz der erheblichen Herausforderungen, mit denen die Restaurantindustrie zu kämpfen hat, sei dieser Schritt der beste für die Marke, so Saultz. Er zeigte sich optimistisch und „begeistert“ über die kommende Phase des Unternehmens.
Für die treuen Gäste gibt es indes gute Nachrichten: Aktuelle Promotions und Reservierungen werden an den weiterhin geöffneten Standorten honoriert, und somit bleibt für alle Liebhaber der berühmten Fleischbällchen der Betrieb wie gewohnt.
Die Schließung von 13 Restaurants im Juli erfolgte, nachdem Buca di Beppo Schwierigkeiten gehabt hatte, sich von den durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Herausforderungen zu erholen. Auf dem Höhepunkt ihrer Expansion im Jahr 2013 betrieb die Kette noch 95 Standorte.
Die Pandemie hat nicht nur Buca di Beppo schwer getroffen. Auch andere namhafte Restaurantketten wie Red Lobster, Hooters, TGI Fridays und O'Charley's mussten aufgrund der widrigen Marktbedingungen Insolvenz anmelden.
Buca di Beppo, 1993 in Minneapolis gegründet, ist bekannt für sein breites Angebot an italienischen Speisen und das einzigartige Dekor. Die Kette bietet Gerichte und Cocktails, die von verschiedenen Regionen Italiens inspiriert sind und erfreut sich einer treuen Kundschaft.