Der in Columbus ansässige Discounter Big Lots hat angekündigt, in diesem Jahr zwischen 35 und 40 Filialen bundesweit zu schließen, darunter einige in der Region Greater Cincinnati. Der Hintergrund dieser Entscheidung sind laut Unternehmensangaben die anhaltend hohe Inflation und ein Rückgang der Konsumausgaben, die das Kaufverhalten der Kunden negativ beeinflussen.
In einer kürzlich veröffentlichten finanziellen Offenlegung gibt Big Lots bekannt, dass die US-Wirtschaft im Jahr 2024 weiterhin mit makroökonomischen Herausforderungen konfrontiert sei. Die hohen Inflationsraten hätten die Kaufkraft der Kunden erheblich gemindert, weshalb das Unternehmen über eine mögliche Insolvenz nachdenkt.
Die betroffenen Standorte in Greater Cincinnati sollen zeitnah bekannt gegeben werden; Mitarbeiter vor Ort lehnten am Samstag Kommentare zu den genauen Schließungsdaten ab. Der Enquirer hat sich zudem an einen Unternehmensvertreter gewandt, um weitere Einzelheiten zu erfahren.
Obwohl Big Lots im vergangenen Jahr drei neue Geschäfte eröffnen wollte, hat sich die Strategie nun grundlegend geändert: Anstelle der Erweiterung plant das Unternehmen nun umfangreiche Schließungen im gesamten Land.
Besonders stark ist Big Lots in Ohio vertreten, wo es 102 Filialen gibt – nach Florida (106), Kalifornien (109) und Texas (116) an vierter Stelle. In den Großstädten von Ohio betreibt Big Lots Filialen unter anderem in Akron, Canton, Cincinnati und Columbus. Auch in Toledo und Cleveland ist das Unternehmen präsent.
Darüber hinaus betreibt Big Lots 40 Standorte in Kentucky, darunter in Covington und Newport. Die konkreten Auswirkungen der Schließungspläne auf die anderen Filialen im Bundesstaat bleiben abzuwarten.