11. Mai, 2026

Politik

Aufschwung oder Dämpfer? Trumps neue Zollpolitik als Gesprächsthema

Aufschwung oder Dämpfer? Trumps neue Zollpolitik als Gesprächsthema

In einem aktuellen Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social hat Donald Trump angekündigt, einen seiner ersten Amtserlasse als künftiger US-Präsident in Form von Zöllen gegenüber Kanada und Mexiko umzusetzen. Der Plan sieht vor, Importe aus diesen beiden Nachbarländern mit einem satten Aufschlag von 25 Prozent zu belegen. Auch China bleibt nicht unverschont: Hier sollen Waren mit zusätzlichen 10 Prozent verzollt werden. Der ehemalige Präsident begründet diese drakonischen Maßnahmen mit dem Vorwurf, dass alle drei Länder illegale Migration und Drogenschmuggel in die USA begünstigen.

Dies wirft selbstverständlich die Frage auf: Wer wird schlussendlich am meisten unter den neuen Zöllen leiden? Sollte der Großteil der amerikanischen Unternehmen die zusätzlichen Kosten auf die Verbraucher umlegen, könnten diese künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Entscheiden sich die Firmen jedoch dafür, die Belastung selbst zu tragen, könnte dies ihre Gewinnmargen schmälern. Alternativ könnten auch die ausländischen Exporteure gezwungen sein, ihre Preise zu senken, um nicht ihre US-Kundschaft zu verlieren und dabei selbst die Rechnung zu begleichen.

Bereits während Trumps erster Amtszeit von 2017 bis 2020 hatten ähnliche Zollmaßnahmen in erster Linie die US-Verbraucher getroffen, so die damals vorliegenden Wirtschaftsstudien. Einige Experten prophezeien jedoch, dass beim erneuten Versuch die ausländischen Exporteure stärker in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Wer jedoch tatsächlich den Löwenanteil der Last tragen muss, bleibt abzuwarten. Was meinen Sie? Teilen Sie uns Ihre Meinung in unserer Umfrage oder in den Kommentaren mit.