13. Juli, 2026

Märkte

Asiatische Börsen unter Druck: Zinssorgen dämpfen Handelsstimmung

Asiatische Börsen unter Druck: Zinssorgen dämpfen Handelsstimmung

Die asiatischen Aktienindizes haben am Freitag Verluste verzeichnet und spiegeln damit die Talfahrt der Wall Street wider. Die ganze Woche über zeigten sich die asiatischen Märkte bereits verhalten und schlossen leicht im Negativbereich.

Auslöser für die gedämpfte Stimmung sind die Zinssorgen, die bereits die US-Börsen belasteten. Die Fachanalysten der Helaba deuten darauf hin, dass die US-Notenbankführung auf klare Anzeichen wartet, die bestätigen, dass die Inflation zurück auf das anvisierte Ziel von zwei Prozent sinkt, bevor sie mögliche Zinsanpassungen vornimmt.

In Japan konnte sich der Nikkei 225 dem Abwärtstrend nicht entziehen und gab nach vorherigen Gewinnen deutlich nach. Mit einem Minus von 1,17 Prozent landete der Index bei 38.646,11 Punkten. Neue Inflationsdaten zeigten wenig Einfluss auf den Handel, obwohl jüngste Zahlen auf eine abnehmende Inflation hindeuten, was der japanischen Geldpolitik etwas Spielraum gibt. So berichtet Thomas Altmann, Fondsmanager bei QC Partners, der die Abschwächung der Kerninflation als eine Entlastung für die Bank of Japan sieht.

Der australische S&P/ASX 200 verzeichnete gleichfalls eine signifikante Abnahme um 1,08 Prozent auf 7.727,60 Punkte. In der Sonderverwaltungszone Hongkong drückten vor allem die Verluste im Technologiesektor den Hang-Seng-Index, der 1,57 Prozent einbüßte. Auf dem chinesischen Festland sank der CSI 300, der die 300 bedeutendsten Unternehmen der chinesischen Festlandbörsen umfasst, um 0,75 Prozent auf 3.614,46 Punkte.