Schwache Arbeitsmarktdaten für den Monat Juli haben die Märkte erschüttert und Fragen nach einer möglichen Rezession aufgeworfen. Michael Darda, Chefökonom und Makrostratege bei Roth MKM Partners, erörterte in einem Interview mit Yahoo Finance die Wahrscheinlichkeit einer Rezession nach den enttäuschenden Arbeitsmarktzahlen und die Bedeutung der Sahm-Regel für zukünftige Zinssenkungen. Darda betont, dass es einen sehr anhaltenden Anstieg der Arbeitslosenquote und der Unterbeschäftigungsquote gegeben habe. Diese beiden Phänomene seien historisch gesehen immer Indikatoren für eine Rezession gewesen. Er führt weiter aus, dass, sollte die Wirtschaft jetzt tatsächlich in eine Rezession abrutschen, die Federal Reserve für eine Weile hinter der Kurve liegen könnte. Dies würde bedeuten, dass die Fed möglicherweise nicht schnell genug agieren kann, um mit ihren geldpolitischen Maßnahmen eine drohende Rezession zu verhindern. Für weitere Einblicke und aktuelle Marktgeschehnisse können Sie die vollständige Episode von Market Domination Overtime anschauen.
Wirtschaft
Arbeitsmarktdaten lösen Rezessionsängste aus – Wie reagieren Märkte und Fed?