11. Juli, 2026

Wirtschaft

Apple will Gerichtsverfahren im Kartellrecht abwehren

Apple will Gerichtsverfahren im Kartellrecht abwehren

In einer kühnen Abwehrbewegung bereitet sich Apple darauf vor, eine Abweisung der Kartellrechtsklage, die vom US-Justizministerium gegen den Technologieriesen erhoben wurde, vor Gericht zu beantragen. Die Klage, die sich auf angebliche wettbewerbsfeindliche Praktiken des iPhone-Produzenten bezieht, könnte sich zu einem ausgedehnten Rechtsstreit entwickeln. Doch Apple scheint diesem Szenario mit einer rechtlichen Volte zuvorkommen zu wollen. Rechtsvertreter von Apple verfassten ein Schreiben an den für den Fall zuständigen Richter in New Jersey, in dem sie die Hauptargumente für einen formellen Antrag zur Abweisung der Klage, welcher im kommenden Monat eingereicht werden soll, vorlegen. Laut diesem Schreiben scheitert die Klage der Regierung bereits an grundlegenden Voraussetzungen: es fehle an Beweisen für ein wettbewerbsfeindliches Verhalten, nennenswerte wettbewerbsschädliche Auswirkungen oder monopolistische Macht in einem relevanten Markt. Apple rüstet sich somit für einen rechtlichen Schlagabtausch, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Sollte das Unternehmen mit seinem Antrag auf Abweisung jedoch Erfolg haben, könnte dies ein wegweisendes Beispiel für die Auseinandersetzung um Marktmacht und Wettbewerb in der Technologiebranche setzen.