21. Juni, 2024

Wirtschaft

Versicherer verzeichnen hohe Schadensbilanz nach Pfingst-Unwettern

Versicherer verzeichnen hohe Schadensbilanz nach Pfingst-Unwettern

Die heißen Tage über Pfingsten endeten für viele Bürger im Saarland und Rheinland-Pfalz in einer Katastrophe. Erhebliche Niederschläge führten zu verheerenden Hochwasserschäden. Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) beziffert die Summe der durch Versicherungen abgedeckten Schäden auf 200 Millionen Euro. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen gab bekannt, dass die Schadensbilanz sowohl Zerstörungen an Gebäuden als auch Kraftfahrzeugen umfasst.

Interessant ist ein Blick auf den Versicherungsschutz: In Rheinland-Pfalz sind 46 Prozent der Hausbesitzer gegen Elementarschäden wie Hochwasser abgesichert. Das Saarland zeigt mit 47 Prozent eine ähnliche Quote. Nicht nur private Wohnräume und Habseligkeiten waren betroffen, auch öffentliche Infrastrukturen trugen massive Schäden davon, darunter Brücken und Straßen.

Die dramatischen Auswirkungen des Unwetters waren Pfingstwochenende weitläufig zu spüren. Die Regionen kämpften mit Überflutungen und den Folgen von Erdrutschen. Keller liefen voll, Straßen wurden unbefahrbar – ein Bild der Verwüstung, welches die betroffenen Bundesländer noch einige Zeit beschäftigen wird.