Die renommierte Schweizer Großbank UBS hat sich jüngst dazu entschieden, ihre Einstufung für den Automobilhersteller Mercedes-Benz von 'Buy' auf 'Neutral' herabzusetzen, wobei das Kursziel von 72 auf 55 Euro gesenkt wurde. In seiner aktuellen Analyse verdeutlicht Analyst Patrick Hummel die nach wie vor anziehende Attraktivität der Dividendenausschüttung des Stuttgarter Unternehmens. Gleichwohl bleibt der Margendruck ein ständiger Begleiter der Automobilbranche, was die Entscheidung der UBS erklärt, ihre Einschätzung anzupassen. Anstelle von Mercedes-Benz avanciert nun BMW zum neuen Spitzenreiter in der Gunst von Hummel – eine Wahl, die aufhorchen lässt und die Kapitalanleger dazu anregen könnte, ihre Portfolios neu zu gewichten. Diese Neuausrichtung reflektiert nicht nur die gegenwärtigen Marktgegebenheiten, sondern auch die strategische Ausrichtung innerhalb der sich rapide wandelnden Automobilindustrie, deren Akteure immer stärker gefordert sind, Innovationsgeist mit Wirtschaftlichkeit zu verbinden.
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UBS korrigiert Kursziel für Mercedes-Benz: BMW rückt in den Fokus