Die asiatischen Aktienmärkte konnten am Dienstag ihren Aufwärtstrend fortsetzen, maßgeblich angeführt von einem florierenden Technologiesektor. Insbesondere der japanische Nikkei und der südkoreanische KOSPI verzeichneten beeindruckende Zugewinne von jeweils 1,6% und 1,7%. Taiwan blieb mit einem Plus von 1,1% ebenfalls nicht zurück, während Australien mit einem neuen Allzeithoch das Börsenparkett betrat.
Im Gegensatz dazu mussten chinesische Aktien einige Rückschläge hinnehmen. Der Hang Seng in Hongkong gab leicht nach, während die Festlandsaktien um 0,3% fielen, da der anhaltende Handelsstreit mit den USA das Vertrauen der Anleger trübte.
Trotz eines Rekordwochenendes für US-Technologieaktien wie Meta Platforms und Tesla blieben S&P 500 und Nasdaq Futures ruhig, nachdem sich am Montag eine regelrechte Rallye gegen Jahresende abgezeichnet hatte. Anleger spekulieren über eine mögliche Zinssenkung der US-Notenbank, während in Japan die Gerüchte über eine Erhöhung durch die Bank of Japan die Runde machen.
Politische Spannungen in Frankreich belasten unterdessen den Euro, der sich in einem Abwärtstrend befindet. Die anhaltende Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung unterstreicht die zunehmenden Herausforderungen für die Eurozone angesichts der innenpolitischen Unsicherheiten.
Der chinesische Yuan kämpft unter dem Druck drohender US-Zölle um Stabilität. Präsident Trump erhöhte den Druck auf die BRICS-Staaten, sich von Alternativwährungen fernzuhalten, um nicht drastische Strafzölle zu riskieren.
Gold und Öl stagnieren weiterhin, wobei die Goldkurse um 2.635 Dollar verharren und die Ölpreise in der Nähe von zweiwöchigen Tiefständen liegen.