21. Juni, 2024

Politik

Verteidigungsministerium entkräftet Gerüchte über angeblich verschwundenen Lenkflugkörper

Verteidigungsministerium entkräftet Gerüchte über angeblich verschwundenen Lenkflugkörper

Ein Medienbericht über das angebliche Verschwinden einer Iris-T-Rakete bei der Bundeswehr sorgt für Aufregung und wird prompt vom Verteidigungsministerium als unbegründet widerlegt. "Wir vermissen keinen Lenkflugkörper", versicherte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Berlin. Er stellte klar: "Zu keinem Zeitpunkt hat eine Waffe gefehlt." Das Iris-T-System, ein hochmodernes Luftverteidigungssystem, das Deutschland auch an die Ukraine geliefert hat, wurde fälschlicherweise als fehlend gemeldet. Das Portal "Business Insider" berichtete, ein Lenkflugkörper des Typs sei beim Verladen der Waffen in Nordrhein-Westfalen vor einigen Tagen abhandengekommen. Das Verteidigungsministerium stellte jedoch richtig, dass es sich um ein Übungsgerät und nicht um eine funktionstüchtige Rakete handelte. Dieses Übungsgerät, das weder flugfähig noch mit Munition ausgestattet ist, wurde lediglich bei einer Inventur vermisst und im Rahmen eines Suchverfahrens in einem falschen Container entdeckt. "Wir wussten also immer, wo dieses Gerät sich befindet", betonte der Sprecher. Der Vorfall veranschaulicht die hohe Sensibilität und präzise Nachverfolgung, die innerhalb der Bundeswehr betrieben wird, auch wenn es um Übungsgeräte geht.