08. Februar, 2026

Märkte

Verkäufe bestehender Häuser in den USA überraschend gesunken

Verkäufe bestehender Häuser in den USA überraschend gesunken

Die Verkäufe bestehender Häuser in den USA sind im Dezember überraschend gefallen. Laut der National Association of Realtors (NAR) sanken die Verkäufe im Vergleich zum Vormonat um 1,0 Prozent. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg von durchschnittlich 0,3 Prozent gerechnet.

Im November konnten die Verkäufe noch zulegen, nachdem sie zuvor fünf Monate in Folge gesunken waren. Im Dezember sank die Zahl der verkauften Häuser auf Jahresbasis von 3,82 Millionen auf 3,78 Millionen, während Experten mit 3,83 Millionen gerechnet hatten.

NAR-Chefökonom Lawrence Yun ist dennoch zuversichtlich und glaubt, dass die Verkäufe im neuen Jahr wieder steigen werden. Er verweist auf die gesunkenen Hypothekenzinsen, die als positiver Treiber wirken könnten.

Die unerwartete Abnahme der Verkäufe bestehender Häuser lässt auf mögliche Unsicherheiten im US-Immobilienmarkt schließen. Hintergrund könnten unter anderem die gestiegenen Zinsen und die angespannte politische Lage sein. Dennoch wird erwartet, dass sich der Markt im Laufe des Jahres wieder beleben wird.

Trotz des Rückgangs der Verkäufe im Dezember bleibt die Zuversicht für das neue Jahr bestehen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der US-Immobilienmarkt in den kommenden Monaten entwickelt und ob die gesunkenen Hypothekenzinsen die Verkäufe tatsächlich ankurbeln können.