22. August, 2026

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US-Börsen im Technologie-Rausch: Broadcom und Nvidia stürmen nach oben

US-Börsen im Technologie-Rausch: Broadcom und Nvidia stürmen nach oben

Angeführt vom Technologie-Sektor haben die US-Börsen ihren Rekordlauf am Donnerstag mit gedrosseltem Tempo fortgesetzt. Die schwächer als erwartet gestiegenen Erzeugerpreise im Mai und die deutlich gestiegene Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wurden als positive Signale für die Inflationsentwicklung gewertet. Ein schwächerer Arbeitsmarkt kann die Lohnentwicklung dämpfen, was der US-Notenbank Fed die Inflationsbekämpfung erleichtern könnte. Der Dow Jones Industrial erzielte jedoch moderate Verluste und schloss mit einem Abschlag von 0,17 Prozent bei 38.647 Punkten.

Während der S&P 500 den Tag mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 5.434 Zähler abschloss, erreichte der technologieorientierte Nasdaq 100 mit einem Zuwachs von 0,6 Prozent 19.577 Punkte. Besonders erfreulich waren die Zahlen und Ziele des Halbleiterherstellers Broadcom, der für zusätzliche Aufbruchstimmung sorgte. Ebenso erreichten die Aktien von Nvidia, Apple und Alphabet neue Rekordhöhen.

Broadcom verzeichnete dank starker Umsatzprognosen und einem angekündigten Aktiensplit im Verhältnis 1:10 einen sprunghaften Anstieg. Die Aktie kletterte in der Spitze um 16 Prozent auf über 1.700 US-Dollar und schloss letztlich mit einem Zuwachs von 12,3 Prozent. Broadcom gilt als bedeutender Zulieferer von Apple und profitiert vom Boom-Thema Künstliche Intelligenz.

Analysten reagierten prompt auf Broadcoms Erfolge, indem sie Kaufempfehlungen bekräftigten und Kursziele anhoben. JPMorgan und Barclays sehen die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten bei 2.000 Dollar. Im Sog von Broadcom legte auch Nvidia um 3,5 Prozent zu. Auch die Aktien von Arista Networks und Super Micro Computer wurden kräftig nach oben gezogen.

Tesla stieg um 2,9 Prozent. Der Elektroautobauer wird nach Börsenschluss auf der Hauptversammlung erneut über ein milliardenschweres Aktienpaket für Konzerngründer und -chef Elon Musk abstimmen. Musk zeigte sich optimistisch, dass die Abstimmung zu seinen Gunsten ausfällt, gestützt durch den offenen Brief des Investmentfondsmanagers Ron Baron.

Der Euro gab weiter nach und wurde zuletzt mit 1,0741 Dollar gehandelt, während der Dollar 0,9272 Euro kostete. Am Rentenmarkt stieg der Terminkontrakt für zehnjährige US-Staatsanleihen (T-Note-Future) um 0,34 Prozent auf 110,69 Punkte, während die Rendite zehnjähriger Staatspapiere auf 4,25 Prozent fiel.