Die Aktienmärkte in den USA zeigten sich am Donnerstag von ihrer schwächeren Seite, nachdem neue Wirtschaftsdaten für Verunsicherung gesorgt hatten. Negative Ausschläge bei den Indizes waren die Folge, da die Investoren mit der wirtschaftlichen Lage haderten. Der S&P 500 verzeichnete ein Minus von 0,5%, was bereits das dritte Mal in den vergangenen vier Tagen bedeutete, dass er Verluste hinnehmen musste. Auch der Dow Jones Industrial Average schloss mit einem Rückgang von 0,5%. Der Nasdaq Composite, der am Vortag noch ein Rekordhoch erreicht hatte, fiel um 0,7%. Für Unruhe sorgten Berichte, die zeigten, dass mehr Amerikaner in der letzten Woche Arbeitslosenhilfe beantragt hatten als zuvor erwartet. Zeitgleich verdeutlichte ein weiterer Bericht, dass die Inflation auf der Produzentenebene im letzten Monat höher war als von Ökonomen prognostiziert. Adobe musste Kursverluste hinnehmen, nachdem das Unternehmen eine schwächere Finanzprognose als erwartet herausgegeben hatte. Die Anleiherenditen stiegen im Zuge dessen an. Der Dow Jones Industrial Average sank um 234,44 Punkte auf 43.914,12. Auch der Nasdaq Composite fiel um 132,05 Punkte auf 19.902,84. Das Russell 2000 Index, welches kleinere Unternehmen abbildet, fiel um 33,08 Punkte, was einem Rückgang von 1,4% entspricht.
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U.S.-Börsen geben nach: Konjunkturdaten dämpfen die Stimmung