10. Mai, 2026

Politik

Trump setzt Hamas Ultimatum und droht mit Vergeltung

Trump setzt Hamas Ultimatum und droht mit Vergeltung

In einer kraftvollen Stellungnahme hat der designierte US-Präsident Donald Trump die sofortige Freilassung der von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln gefordert. Wie Trump über die von ihm mitbegründete Plattform Truth Social mitteilte, gelte die Forderung bis zu seinem Amtsantritt am 20. Januar. Sollte die Hamas dieser nicht nachkommen, kündigte Trump unerbittliche Maßnahmen gegen die Verantwortlichen im Nahen Osten an.

Trump erklärte dabei, potenzielle Vergeltungen würden diejenigen, die diese Taten verübt haben, härter treffen als je eine Nation zuvor in der amerikanischen Geschichte. Der eindringliche Appell, die Geiseln umgehend freizulassen, wurde zudem in markanten Großbuchstaben von ihm verfasst und ließ wenig Spielraum für Interpretationen.

Unter den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 kam es im Zuge mehrerer Terroranschläge zu einer brutalen Geiselnahme durch die Hamas und verwandte Gruppen. Diese hatten mehr als 1.200 Menschen in Israel getötet und über 250 Menschen entführt. Etwa ein Jahr nach dem abrupten Beginn dieses Konflikts leben viele der etwa 100 verbliebenen Geiseln im Gazastreifen möglicherweise nicht mehr. Dabei handelt es sich um Personen mit verschiedenen Staatsangehörigkeiten, darunter auch deutsche und amerikanische.

In einem aktuellen Fall erklärte die israelische Armee einen in New York geborenen und zum Zeitpunkt seiner Entführung 21-jährigen Soldaten für tot. Dieser junge Mann, der sowohl die israelische als auch die US-amerikanische Staatsangehörigkeit besaß, wurde während des Angriffs getötet und seine Leiche seitdem im Gazastreifen festgehalten.