Die US-Bank JPMorgan hat eine düstere Prognose für die kurzfristige operative Entwicklung der Lufthansa veröffentlicht. Analyst Harry Gowers hat infolgedessen das Kursziel für die bereits negativ bewertete Aktie der deutschen Fluggesellschaft auf 5,60 Euro gesenkt. Besonders aufsehenerregend ist die Einstufung der Lufthansa-Papiere mit dem Status 'Negative Catalyst Watch'. Diese Bewertung deutet darauf hin, dass Gowers negative Kurstreiber erwartet, sobald Ende Juli die Halbjahresbilanz veröffentlicht wird und die Ergebnisse des zweiten Quartals sichtbar werden. Gowers prognostiziert ein schwaches zweites Quartal, was die Rentabilität betrifft. Auf sinkende Flugpreise treffen gleichzeitig steigende Kosten, was das Ergebnis belasten dürfte. Er erinnerte auch daran, dass das erste Quartal 2023 durch Streiks erheblich beeinträchtigt worden sei. Der Experte geht davon aus, dass die Marktprognosen in den nächsten Monaten sinken könnten und eine weitere Reduzierung der Unternehmensziele wahrscheinlich ist. Infolgedessen senkte Gowers seine Ergebnisschätzungen (EBIT) für die Jahre 2024 bis 2026. JPMorgan stuft die Aktie gemäß der Bewertung 'Underweight' ein, was bedeutet, dass sie in den nächsten sechs bis zwölf Monaten eine schlechtere Leistung im Vergleich zum jeweiligen Sektor erwarten.
Märkte
Trübe Aussichten für Lufthansa-Aktien: JPMorgan senkt Kursziel