In Südkorea hat die Finanzaufsichtsbehörde illegale Leerverkäufe in Höhe von 211,2 Milliarden Won (umgerechnet circa 156 Millionen US-Dollar) durch neun weltweit agierende Investmentbanken aufgedeckt. Wie aus einer aktuell veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, sind die Ermittlungen, welche Ende des vergangenen Jahres initiiert wurden, nun in einer neuen Phase. Laut den ermittelnden Beamten des Financial Supervisory Service wurden bei diesen Geschäften vorwiegend Verfahrensvorschriften missachtet. Im Rahmen der Transaktionen kam es zum kollektiven Leerverkauf von 164 unterschiedlichen Wertpapieren. Namen der beteiligten Banken wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Die Untersuchungen, die sich zunächst auf neun Institute konzentrierten, sind noch nicht abgeschlossen. Die Finanzaufsichtsbehörde prüft derzeit die Aktivitäten von fünf weiteren Banken, um die gesamte Tragweite der unrechtmäßigen Aktivitäten zu erfassen. Auch wenn die Identitäten der Institute bislang unter Verschluss gehalten werden, setzt der Fall ein sichtbares Zeichen für die Intensivierung der Regulierungsbemühungen im internationalen Bankengeschäft. Der Vorfall zeigt einmal mehr die Notwendigkeit einer strengen Aufsicht und transparenten Marktpraxis, die für die Stabilität der globalen Finanzmärkte von entscheidender Bedeutung ist.
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Südkoreanische Behörde deckt illegale Leerverkäufe von globalen Banken auf