23. August, 2026

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Stimmungswandel bei Kepler Cheuvreux dämpft Optimismus für Lanxess

Stimmungswandel bei Kepler Cheuvreux dämpft Optimismus für Lanxess

Die Aktie des Düsseldorfer Chemieunternehmens Lanxess erlebte eine spürbare Abkühlung, nachdem Analysten von Kepler Cheuvreux ihre bisherige Begeisterung drosselten. Ein zurückhaltender Kommentar des Analysten Martin Rödiger ließ die Hoffnungen auf einen anhaltenden Aufschwung des MDax-Unternehmens sinken und zog den Aktienkurs deutlich nach unten.

Nachdem die Lanxess-Aktien bereits im Vorfeld an technischen Hürden, insbesondere der 21-Tage-Linie – einem bekannten Indikator für kurzfristige Markttrends – gescheitert waren, fielen sie zur Wochenmitte um 4,4 Prozent auf 24,63 Euro. Besonders ins Gewicht fiel dabei die revidierte Einschätzung Rödigers, der seine Empfehlung von 'Kaufen' zurücknahm. Trotz der Neubewertung bleibt das von ihm gesetzte Kursziel von 28 Euro, welches eine leichte Korrektur vom zuvor angesetzten Ziel von 29 Euro darstellt, weiterhin über dem aktuellen Kursniveau.

Die neue Zurückhaltung des Analysten markiert eine Unterbrechung des im Dezember eingeleiteten Erholungskurses für Lanxess. Nach einem kurzen Höhenflug zu Beginn des neuen Jahres wurde die Erholung jäh gestoppt und der Aktienkurs sank erneut unter die besagte 21-Tage-Linie. Bemerkenswert ist, dass die Aktien in der jüngsten Vergangenheit mehrfach an dieser Trendlinie, die aktuell bei 26,19 Euro liegt, abgeprallt sind und somit eine anhaltende Unsicherheit der Anleger bezüglich der weiteren Entwicklung des Unternehmens widerspiegeln.