Der US-Immobilienmarkt scheint sich weiter von seinen früheren Belastungen zu erholen, und die Preise steigen weiter an. Laut dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index stiegen die Häuserpreise in den 20 großen Metropolregionen der Vereinigten Staaten im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,4 Prozent. Dies ist der deutlichste Anstieg im laufenden Jahr, obwohl Analysten im Durchschnitt mit einem etwas stärkeren Anstieg von 5,8 Prozent gerechnet hatten. Die Preise stiegen im Vergleich zum Vormonat nur um 0,15 Prozent.
Seit einigen Monaten gibt es Anzeichen für eine Erholung auf dem Immobilienmarkt, der lange Zeit unter den gestiegenen Hypothekenzinsen und den hohen Baukosten gelitten hat. Brian Luke, Experte bei S&P, betont, dass der Anstieg im November im Jahresvergleich der größte Anstieg der Immobilienpreise im Jahr 2023 war. In den letzten Monaten sind nicht nur die Hypothekenzinsen gesunken, sondern auch die Baukosten haben abgenommen und die allgemeine Inflation ist gesunken. Der Erwerb von Immobilien ist damit wieder etwas erschwinglicher geworden.
Insgesamt zeigt der steigende Immobilienmarkt in den USA, dass sich die Geschäfte auf dem Sektor erholen. Nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre können Immobilienkäufer nun aufatmen und hoffen, dass der positive Trend anhält.