16. Juni, 2024

Politik

Scholz kritisiert Fernbleiben bei Selenskyj-Rede scharf

Scholz kritisiert Fernbleiben bei Selenskyj-Rede scharf

Bundeskanzler Olaf Scholz hat das Fernbleiben von Vertretern der AfD und der BSW bei der Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundestag deutlich kritisiert. Ein Regierungssprecher äußerte gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio, dass dieses Verhalten als eine klare 'Respektlosigkeit' betrachtet werde. Scholz selbst zeigte sich zwar 'sehr verstört', aber dennoch 'nicht überrascht'. Die Rede von Selenskyj am Dienstag wurde von großen Teilen der AfD-Fraktion sowie der gesamten BSW-Gruppe boykottiert. Beaufsichtigt von einem engagierten Regierungsteams stellte der Bundeskanzler klar, dass solches Verhalten im politischen Diskurs, insbesondere in so bedeutenden internationalen Zusammenhängen, inakzeptabel sei. Betrachtet man die aktuelle politische Landschaft, so wird das Verhalten der beiden Gruppen möglicherweise weiteren Diskurs über den Umgang mit internationalen Gästen und die symbolische Bedeutung solcher Reden im Bundestag auslösen. Scholz betonte die Wichtigkeit von Respekt und Solidarität, besonders in einer Zeit, in der weltpolitische Ereignisse essenziell für die europäische Gemeinschaft sind.