23. August, 2026

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Schlüsselauftragsverlust in den USA: Nokia senkt Mittelfristziele für 5G-Geschäft

Schlüsselauftragsverlust in den USA: Nokia senkt Mittelfristziele für 5G-Geschäft

Der Telekomausrüster Nokia muss nach dem Verlust eines wichtigen Auftrags in den USA seine Mittelfristziele für das 5G-Geschäft herunterschrauben. Das Unternehmen aus dem finnischen Espoo geht davon aus, dass es in den nächsten beiden Jahren mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben wird. Das Ergebnis: Eine vergleichbare operative Marge von 'mindestens 13 Prozent' bis zum Jahr 2026. Dies sind ein Prozentpunkt weniger als zuvor erwartet. Das ursprüngliche Ziel von mindestens 14 Prozent hält Nokia jedoch weiterhin für machbar - allerdings erst auf lange Sicht. Die Aktie des Unternehmens verlor am Dienstagvormittag mehr als zwei Prozent.

Der Grund für die Senkung der Mittelfristziele liegt in der Niederlage bei einem milliardenschweren Auftrag von AT&T gegen den schwedischen Konkurrenten Ericsson. Bereits vorher hatte Nokia angekündigt, dass dies zu Umsatzrückgängen und einer längeren Zeit hin zu den Margenzielen führen würde. Die Aktien des finnischen Unternehmens gerieten daraufhin unter Druck.

Aufgrund der Probleme im 5G-Infrastrukturgeschäft hatte Nokia bereits im Oktober den Abbau von bis zu 14.000 Arbeitsplätzen angekündigt, was etwa 15 Prozent der Belegschaft entspricht. Es wird zwar erwartet, dass der Bereich 'Mobile Networks' in den kommenden Jahren profitabel bleiben wird, allerdings wird sich der Zeitplan für das Erreichen einer zweistelligen operativen Marge um bis zu zwei Jahre verzögern.