Russlands seewärtige Rohöllieferungen haben seit Oktober einen Rückgang von etwa 11% verzeichnet. Grund dafür sind Wartungsarbeiten an einem der wichtigsten Exportterminals des Landes, die die Fördermengen in der letzten Woche zusätzlich belasteten. Aktuell pendeln sich die Lieferungen nach anfänglichen Schwankungen bei etwas über 3 Millionen Barrel pro Tag ein. In den vier Wochen bis zum 15. Dezember betrug das durchschnittliche Volumen 3,06 Millionen Barrel pro Tag. Dies stellt einen Rückgang gegenüber einem Höchststand von 3,46 Millionen Barrel vor zwei Monaten dar. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt haben, da Russland eine bedeutende Rolle als Energieexporteur spielt. Experten beobachten die Lage gespannt, um abzuwägen, wie sich dies auf die weltweite Rohöllieferung auswirken könnte.
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Rückgang bei Russlands Ölförderung: Exportmengen schrumpfen nach Wartungsarbeiten