Im östlichen Europa zeichnete sich zum Wochenausklang eine positive Tendend an den Aktienmärkten ab, wobei der russische Handelsplatz als einziger in dieser Region einen Rückgang verzeichnete. Dabei verorteten sich die europäischen Leitindizes ebenso wie die Wall Street auf der freundlicheren Seite des Anlegerspektrums.
Der Prager Aktienindex PX registrierte einen Anstieg um 0,24 Prozent und beendete den Handelstag bei einem Stand von 1460,60 Punkten. Besonders im Finanzsektor gab es Bewegung: Während die Titel der Erste Group um 1,1 Prozent kletterten, mussten die Aktien der Komercni Banka und Moneta Money Bank leichte Einbußen von 0,1 beziehungsweise 0,4 Prozent hinnehmen.
An der Börse von Budapest konnte der Bux-Index ein Plus von 0,35 Prozent auf 66 169,03 Zähler verzeichnen. Vor allem die Wertpapiere der OTP Bank konnten bei einem lebhaften Handel zum Ende der Woche ein leichtes Plus von 0,1 Prozent verbuchen. Zudem freuten sich Aktionäre des Öl- und Gaskonzerns Mol über einen Kursaufschwung von 1,3 Prozent.
Der polnische Aktienmarkt zeigte sich ebenso in aufstrebender Verfassung. Der Leitindex Wig-20 legte um 0,27 Prozent auf 2424,70 Punkte zu, während der breit gefasste Wig einen Gewinn von 0,28 Prozent auf insgesamt 82 172,36 Punkteinheiten vorweisen konnte.
Doch nicht überall herrschte eitel Sonnenschein: Die Aktien des Softwareunternehmens ComArch gaben nach der Präsentation der Quartalszahlen um 0,4 Prozent nach – hier hatten die Ergebnisse die Markterwartungen laut Analysten der Erste Group nicht erfüllen können. Im Gegensatz dazu erfreuten sich die Anleger der BNP Paribas Bank Polska über einen Kursanstieg von 1,9 Prozent, nachdem auch hier Quartalszahlen offengelegt wurden. Die Resultate wurden zwar nicht als schlecht bewertet, die Erste-Group-Experten kritisierten jedoch die Zurückhaltung des Finanzinstituts bei der Dividendenausschüttung.
Einzig der russische RTS-Index an der Moskauer Börse zeigte Schwäche und büßte 0,44 Prozent ein, um bei 1122,32 Punkten zu schließen.