Panasonic Holdings, ein bedeutender Akteur in der Energiewirtschaft Japans, hat seine Vorbereitungen zur Serienproduktion von 4680-Batterien für Elektrofahrzeuge abgeschlossen. Diese Entwicklung soll den Automobilherstellern erhebliche Vorteile bieten können, indem sie die Reichweite von Elektrofahrzeugen erhöhen und die Anzahl der benötigten Zellen reduzieren.
Als Hauptproduktionsstätte für die neuen Zellen dient das modernisierte Werk von Panasonic Energy in der westlichen Präfektur Wakayama. Laut dem Unternehmen verfügen die 4680-Zellen über das Fünffache der Kapazität ihrer kleineren 2170-Batterien. Dies stellt eine signifikante Weiterentwicklung dar, die es den Automobilherstellern ermöglichen wird, leistungsstärkere Batteriepakete zu konstruieren.
Zur Feier des Abschlusses der vorbereitenden Maßnahmen fand eine Zeremonie statt, bei der auch die Inspektionslinie der Batterien gezeigt wurde. Auf einem Laufband waren mit den silberfarbenen Zellen befüllte Tabletts zu sehen, was einen Einblick in den Produktionsprozess gewährte.
Panasonic hat bereits Muster der neuen 4680-Batterien an einige seiner bestehenden Kunden aus der Automobilbranche gesendet. Das Unternehmen plant, die Produktion in vollem Umfang zu starten, sobald diese Kunden grünes Licht geben, erklärte ein Unternehmenssprecher. Ursprünglich war vorgesehen, die Produktion in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres aufzunehmen, das im April begonnen hat.
Das Werk in Wakayama wird voraussichtlich bis März 2025 rund 400 Mitarbeiter beschäftigen, die an der Entwicklung und Produktion der neuen Batterien beteiligt sein werden. Dieses Werk soll auch als Testgelände für Prozesse dienen, die später in anderen Batteriefabriken weltweit umgesetzt werden können.
Neben den neuen 4680-Zellen stellt Panasonic Energy auch 2170- und 1860-Zylindrische EV-Batterien in seinen Werken in Suminoe und Kaizuka, Japan her.