22. August, 2026

Märkte

Ölpreise steigen leicht: Schwäche des US-Dollar als treibender Faktor

Ölpreise steigen leicht: Schwäche des US-Dollar als treibender Faktor

Die Ölpreise haben am Donnerstag einen moderaten Anstieg verzeichnet. Zur Mittagszeit notierte ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August bei 85,58 US-Dollar. Dies entspricht einem Plus von 33 Cent im Vergleich zum Vortag. Auch der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) erhöhte sich um 30 Cent auf 81,20 Dollar. Der jüngste Anstieg der Ölpreise ist vor allem auf die leichte Schwäche des US-Dollar zurückzuführen. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Käufer aus anderen Währungsräumen erschwinglicher, was die Nachfrage stützt und die Preise stabil hält. Seit einigen Wochen herrscht eine gewisse Unsicherheit auf den Erdölmärkten, da entscheidende Impulse fehlen. Obwohl die geopolitischen Konflikte, insbesondere im ölreichen Nahen Osten, und das knappe Angebot des erweiterten Ölkartells Opec+ das Preisniveau unterstützen, bleibt der Preisauftrieb durch das reichliche Angebot außerhalb des Ver­bundes begrenzt.