22. August, 2026

Märkte

Ölpreise geben nach: Trotz Wochengewinnen bleibt Unsicherheit bestehen

Ölpreise geben nach: Trotz Wochengewinnen bleibt Unsicherheit bestehen

Die Ölpreise starteten am Freitag mit einem leichten Rückgang in den Handelstag. Nichtsdestotrotz zeichnen sich für die laufende Woche Gewinne ab. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August notierte am Morgen bei 82,40 US-Dollar, lediglich 35 Cent weniger als am Vortag. Auch der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli erfuhr einen moderaten Rückgang von 43 Cent und notierte bei 78,19 Dollar.

Eine spürbare Belastung für die Erdölpreise resultiert aus dem jüngst erstarkten US-Dollar. In der Regel wirkt ein steigender Dollarkurs dämpfend auf die Rohölnachfrage, da Rohöl in US-Währung gehandelt wird und Käufer aus anderen Währungsräumen dann wechselkursbedingt höhere Preise zahlen müssen.

Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass die Ölpreise in der laufenden Woche um etwa drei Dollar gestiegen sind. Marktanalysten bewerten diese Preisaufschläge als eine technische Gegenbewegung auf vorangegangene Kursverluste. Anfang der Woche hatte das Vorhaben des Ölverbunds Opec+, das Ölangebot künftig wieder leicht auszuweiten, für nervöse Reaktionen gesorgt, da dieser Schritt von vielen Fachleuten nicht erwartet worden war.