Trotz einer günstigen Börsenstimmung und positiver Dynamiken an den asiatischen Aktienmärkten musste Mobvoi, ein vom Technologiegiganten Alphabet unterstützter chinesischer Entwickler künstlicher Intelligenz, an seinem ersten Handelstag an der Börse in Hongkong deutliche Einbußen hinnehmen. Die Aktien des Unternehmens verloren unmittelbar bis zu 22 Prozent ihres Wertes und setzen damit die Serie von enttäuschenden Marktdebüts in der Stadt fort – denn auch andere Neulinge erlebten in dieser Woche einen schwachen Start. Die Enttäuschung war umso größer, als die Aktien von Mobvoi bereits am unteren Ende der Spanne des Ausgabepreises angeboten wurden. Dennoch konnte das Unternehmen zusammen mit seinen Aktionären lediglich 321 Millionen Hongkong-Dollar (entspricht 41 Millionen US-Dollar) einnehmen. Dieses Ergebnis liegt weit unter den ursprünglich angestrebten 200 bis 300 Millionen US-Dollar, die im letzten Jahr als Zielmarke für den Börsengang genannt wurden. Somit steht das Unternehmen exemplarisch für eine Diskrepanz zwischen den individuellen Herausforderungen von Börsenneulingen und dem ansonsten regen Handel an den asiatischen Märkten.
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Mobvoi erlebt enttäuschenden Börsenstart in Hongkong trotz starker Marktbedingungen